Justina Ambuga

Ferrum AG

Student in Mechanical Engineering
Namibia University of Science and Technology

August 01 – October 31, 2016

 
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Zuerst möchte ich B360 und Herrn Ernst Werthmüller, CEO von Ferrum, danken für die Gelegenheit, bei Ferrum ein Praktikum zu absolvieren. Ebenfalls danke ich der Familie Abdulkadir für ihre Gastfreundschaft und allen, die mir während meines Aufenthalts in der Schweiz geholfen haben. Es war eine einzigartige Erfahrung. Ausserdem möchte ich meinem Vorgesetzten und dem gesamten Ferrum Team für ihre Offenheit und das angenehme Arbeitsumfeld danken.

Die Ferrum AG ist ein Familienunternehmen mit Hauptsitz in Schafisheim. Die Firma vereint verschiedene Einheiten unter einem Dach. Sie besitzt fünf Geschäftsbereiche, nämlich Konserventechnik, Zentrifugentechnik, Giesserei, Produktion und Waschtechnik. Gemäss Vision und Mission der Ferrum AG hat jede Einheit ihre Erfolgsrechnung auf die Planung abzustimmen, um die benötigten Erträge zu generieren und Verluste zu vermeiden.

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Ich absolvierte mein Praktikum im Bereich Konserventechnik. Meine Hauptaufgaben waren, Verschliessmaschinen zu montieren, Qualitätskontrollen durchzuführen und zur Dokumentation beizutragen. Während meines Aufenthalts bei Ferrum konnte ich meine theoretischen Kenntnisse im Messen, Polieren, Drehen, Bohren, Konstruktion, Toleranzen und Passgenauigkeit, Interpretation technischer Texte und Zeichnungen sowie Projektleitung anwenden und verbessern.

Das Praktikum bei Ferrum war sehr interessant und produktiv, und ich habe viel über die Aufgaben im Maschinenbau gelernt. Die mir zugewiesenen Tätigkeiten waren faszinierend, und ich erhielt die Gelegenheit, technische Probleme zu analysieren und zu lösen. Im Allgemeinen fühlte ich mich richtig wohl an meinem Arbeitsplatz. Meine Kollegen waren freundlich, hilfsbereit und offen. An verschiedenen Projekten zu arbeiten war spannend und half mir, die in der Schule gelernten Theorien in Erinnerung zu rufen.

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Meine persönliche Entwicklung machte in dieser Zeit grosse Fortschritte. Ich lernte, wie man Stresssituationen im täglichen Geschäftsleben meistert, wie man Verantwortung trägt und Probleme auf verschiedene Arten löst. Zusammenarbeit und Kommunikation sind in der Projektarbeit entscheidend. Der Teamgeist war unglaublich, so dass Leistungsniveau und Produktivität sehr hoch waren.

Ich wohnte bei der Familie Abdulkadir im Dorf Hunzenschwil. Wir lebten zu dritt im Haus. Ich fühlte mich dort sehr wohl und genoss es, in einer kleinen Familie zu leben. Ich hatte es gut mit den Abdulkadirs, und sie halfen mir in jeder Hinsicht. Mein erster Eindruck von Hunzenschwil und den Nachbardörfern war derjenige von sehr viel Ruhe. In meiner Freizeit erforschte ich fast die ganze Schweiz und einige Nachbarländer. Die Ferrum-Mitarbeiter und meine Gastfamilie brachten mich in Kontakt mit vielen freundlichen Menschen, unter anderem Studenten der Universität Zürich.

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With Mr Andreas (B360 Expert) and his children.jpg

Natürlich werde ich viel typisch Schweizerisches vermissen, so Fondue (Schweizer Käse und Kartoffeln), überhaupt das schmackhafte Schweizer Essen und die melodische Sprache sowie die Natur (besonders die Alpen, Seen und Flüsse). Insgesamt genoss ich es sehr, in der Schweiz zu arbeiten und zu leben. Ich werde diese aussergewöhnliche und prägende Erfahrung sicher nie vergessen. Was noch zu sagen bleibt: „Vielen Dank, ich wünsche Ihnen viel Glück und weiterhin ein gutes Leben“.

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With Ferrum board of director at Jangfrau.jpg